Pflegekinder

Was bedeutet Pflegekind eigentlich?

Pflegkinder können Babys, Klein-, Schulkinder oder Jugendliche sein, die meist aus unterschiedlichsten Gründen nicht bei ihren Eltern leben. Sie brauchen liebevolle und aufgeschlossene Erwachsene, sich um sie kümmern und in ihrer Entwicklung unterstützen.
kinder_04

Über die Lebenserfahrung von Pflegekindern

Pflegekinder kommen aus Familien, in denen die Eltern aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu versorgen. Meist liegen die Ursachen dafür in schweren psychischen Erkrankungen, Suchtmittelabhängigkeiten, kognitiven Einschränkungen, Traumatisierungen sowie eingeschränkten Beziehungs- und Bindungsfähigkeiten. Oft liegt eine Mischung aus verschiedenen Faktoren vor. Häufig hatten die leiblichen Eltern selbst keinen guten Start ins Leben, sind als Kinder misshandelt, vernachlässigt, verwahrlost und allein gelassen wurden. Nicht alle Menschen, die ihre Kindheit unter extrem belastenden Bedingungen erlebt haben, verfügen über hinreichend seelische Stabilität und Unterstützung, um sich von diesen Erfahrungen abzugrenzen und dadurch kompetente, fürsorgliche Eltern zu werden.

Können Kinder aufgrund von Unversorgtheit vorübergehend oder dauerhaft nicht bei ihren Eltern leben, bietet die Aufnahme in eine Pflegefamilie die beste Möglichkeit, um diesen Kreislauf für die nächste Generation zu durchbrechen.

Pflegekinder können durch die Erziehung, Unterstützung und Fürsorge von Pflegeeltern erfahren, wie eine Familie funktionieren kann. Sie erleben wie es sich anfühlt, wenn Erwachsene Verantwortung für sie übernehmen, auf ihre Bedürfnisse eingehen und stark genug sind, um ihnen durch konsequente Erziehung Halt und Sicherheit zu geben.

Über die Lebenserfahrung von Pflegekindern

Pflegekinder kommen aus Familien, in denen die Eltern aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu versorgen. Meist liegen die Ursachen dafür in schweren psychischen Erkrankungen, Suchtmittelabhängigkeiten, kognitiven Einschränkungen, Traumatisierungen sowie eingeschränkten Beziehungs- und Bindungsfähigkeiten. Oft liegt eine Mischung aus verschiedenen Faktoren vor. Häufig hatten die leiblichen Eltern selbst keinen guten Start ins Leben, sind als Kinder misshandelt, vernachlässigt, verwahrlost und allein gelassen wurden. Nicht alle Menschen, die ihre Kindheit unter extrem belastenden Bedingungen erlebt haben, verfügen über hinreichend seelische Stabilität und Unterstützung, um sich von diesen Erfahrungen abzugrenzen und dadurch kompetente, fürsorgliche Eltern zu werden.

Können Kinder aufgrund von Unversorgtheit vorübergehend oder dauerhaft nicht bei ihren Eltern leben, bietet die Aufnahme in eine Pflegefamilie die beste Möglichkeit, um diesen Kreislauf für die nächste Generation zu durchbrechen.

Pflegekinder können durch die Erziehung, Unterstützung und Fürsorge von Pflegeeltern erfahren, wie eine Familie funktionieren kann. Sie erleben wie es sich anfühlt, wenn Erwachsene Verantwortung für sie übernehmen, auf ihre Bedürfnisse eingehen und stark genug sind, um ihnen durch konsequente Erziehung Halt und Sicherheit zu geben.

Über die Lebenssituation von Pflegkindern

grafik-element_04

Pflegekinder wachsen mit zwei Familiensystemen auf. Sie sind und bleiben Kinder ihrer leiblichen Eltern, auch wenn diese nicht Teil ihres alltäglichen Lebens sind. Für manche Pflegekinder birgt diese Situation Loyalitäts- und Identitätskonflikte. Sie benötigen Pflegeeltern, die sie wertneutral und empathisch darin begleiten, sich mit ihrer Herkunftsfamilie auseinanderzusetzen. Für Kinder mit Brüchen in ihrer Biografie ist es wichtig, Kontakt zu ihren Ursprungsfamilien zu haben, um sich mit ihren Wurzeln auseinandersetzen zu können und ihre Identität zu finden. Auch wenn keine persönlichen Treffen möglich sind, wollen Pflegekinder ihre Vergangenheit kennenlernen und verstehen. Daher ist es für sie wichtig, dass Pflegefamilien ihre Herkunft akzeptieren und sie bei der Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte unterstützen.

Besonderheiten in der Entwicklung und im Verhalten

Auf Grund der frühen Erfahrungen von Trennung, Traumatisierung, Vernachlässigung und Beziehungsabbrüchen begegnen Pflegekindern neuen Bezugspersonen misstrauisch und grenztestend. Sie sind seelisch verletzt und benötigen lange, um sich in einer Pflegefamilie sicher zu fühlen.

grafik-element_04

Bis dahin bemerken Pflegeeltern anfangs oft, dass ihre Pflegekinder schnell einen oberflächlichen Kontakt zu ihrem Umfeld aufbauen, Freundschaften nur lose eingehen und in ihren Beziehungen scheinbar wahllos sind. Sind sie bereit, sich auf neue Beziehungen einzulassen, dann werden diese getestet, indem die Kinder unter Umständen massiv die Grenzen ihrer Pflegeeltern herausfordern. Um sich in eine Pflegefamilie zu integrieren, müssen Pflegekinder korrigierende Erfahrungen machen und herausfinden, dass ihre Pflegeeltern sie wirklich nicht verlassen, anders reagieren als ihre bisherigen Bezugspersonen und verlässlich Verantwortung für sie übernehmen.

Zudem bringen Pflegekinder mögliche vorgeburtliche Belastungen durch den Konsum von Alkohol und/oder Drogen in der Schwangerschaft mit. Der Missbrauch von Suchtmitteln in der Schwangerschaft hat lebenslange Auswirkungen auf die Entwicklung, das Erleben und das Verhalten von Pflegekindern. Betroffene Kinder benötigen Pflegeeltern, die erkennen und annehmen können, dass es dauerhafte Grenzen in der seelischen, emotionalen und sozialen Entwicklung des Pflegekindes gibt. Häufig brauchen diese Pflegefamilien ergänzende Unterstützung, um ihr Pflegekind bestmöglich in der Entwicklung zu begleiten und zu fördern.

Liegt bei Pflegekindern eine besonders starke Verzögerung in der Entwicklung vor oder sind sie in ihrem Verhalten über die Maße herausfordernd, werden sie nicht in klassische Pflegefamilien vermittelt. Sie brauchen professionelle Begleitung durch pädagogisch ausgebildete Pflegeeltern und werden daher nur in Erziehungsstellen vermittelt.

Wie Sie bei der Aufnahme unterstützt werden?

Informationen zu den Hilfestellungen des Pflegekinderdienstes Leipzig sowie Wichtiges zu Finanzen und Rechtlichem erhalten Sie unter dem folgenden Link: